Großbrand in Wilhelmsburg – 6. Alarm

Die Freiwillige Feuerwehr Neugraben wurde am Abend des 13.01.2021 zum Großbrand nach Hamburg-Wilhelmsburg alarmiert. Wir lösten dort die bereits eingesetzten Kräfte ab und führten die Löschmaßnahmen fort.

Die FF Neugraben war dort von 21:30 bis zirka 3 Uhr am nächsten Morgen eingesetzt und ging mit mehreren Trupps unter Atemschutz gegen die Flammen vor.

Den ausführlichen Pressebericht der Feuerwehr Hamburg gibt es hier:

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Deutsche Fliegerbombe in Neugraben-Fischbek gefunden

Hamburg Neugraben-Fischbek, Kampfmittelfund Entschärfung, 31.08.2020, 13:59 Uhr, Falkenbergsweg

Am Montagmittag wurde bei Sondierungsarbeiten auf dem Gelände des Wasserwerkes Neugraben eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Durch den Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg wurde die 250 kg schwere Sprengbombe als deutsche Fliegerbombe mit zwei elektrischen Zündern, die in der Mitte des Bombenkorpus eingebaut waren, klassifiziert. Dies stellte für die Kampofmittel-Spezialisten eine extrem ungewöhnliche und zugleich hochgefährliche Aufgabe dar.

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Feuerwehr löscht Dachstuhlbrand eines leerstehenden Gebäudes mitten im Wald

Hamburg Hausbruch, 09.08.2020, 06:26 Uhr, Feuer, Ehestorfer Heuweg

Am Sonntagmorgen um 06:26 Uhr meldete ein Anrufer der Rettungsleitstelle ein Feuer in einem leerstehenden Gebäude, dass sich abseits der Straße Ehestorfer Heuweg in Hamburg Hausbruch mitten in einem Waldstück befinden sollte. Der Passant berichtete, dass bereits Flammen aus dem Dachstuhl schlugen. Um die abgelegene Einsatzstelle zügig finden zu können, wollte er die Feuerwehr am Ehestorfer Heuweg in Empfang nehmen und zu dem Gebäude führen. Der Disponent alarmierte unter dem Stichwort „Feuer“ die zuständige Hamburger Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Süderelbe sowie die Freiwilligen Feuerwehren Hausbruch und Neugraben. Bereits auf der Anfahrt ließ der Einsatzleiter bereits ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Wassertank zuordnen, um weiteres Löschmittel (ca. 8000Liter) an der entlegenen Einsatzstelle zur Verfügung zu haben. Am Einsatzort eingetroffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass aus bisher ungeklärter Ursache der Dachstuhl eines leerstehenden 3-geschossigen Gebäudes brannte. Da sich die Einsatzstelle tatsächlich weit von der Straße entfernt befand, mussten viele Schlauchlängen verlegt werden, um ausreichend Löschwasser vor Ort zu haben. Um dabei rechtzeitig Unterstützung zu bekommen wurde die Freiwillige Feuerwehr Fischbek nachalarmiert. Mit einem C-Rohr im Innenangriff durch einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz wurde die Brandbekämpfung umgehend eingeleitet. Parallel dazu wurde ein Teleskopmastfahrzeug in Stellung gebracht um das Feuer auch von außen bekämpfen zu können. Als Teile des Daches einbrachen, wurden die Flammen primär von außen gelöscht. Nach knapp 90 Minuten war das Feuer unter Kontrolle, es zeichnete sich bereits ab, dass die Nachlöscharbeiten einige Zeit in Anspruch nehmen würden. Damit Teile eines Flachdaches aufgenommen werden konnten wurde die Sondereinsatzgruppe Höhenrettung angefordert. Es mussten diverse Bäume mit Motorkettensägen zurück geschnitten werden, damit das Teleskopmastfahrzeug umgesetzt werden konnte. Gegen 13 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Nach über sieben Stunden Einsatzzeit konnte das Gebäude zur Ursachenermittlung an die Polizei übergeben werden. Im Laufe des Tages fanden Kontrollen der Einsatzstelle durch die Feuerwehr Hamburg mit einem Hamburger Löschfahrzeug statt.

Kräfte im Einsatz: Eine Hamburger Löschgruppe, vier Freiwillige Feuerwehren, Ein Wechselladerfahrzeug mit den Abrollbehältern Wasser und Atemschutz im Pendelverkehr, ein Bereichsführer, ein B-Dienst, die Sondereinsatzgruppe Höhenrettung. Insgesamt 45 Einsatzkräfte.

Bericht: Feuerwehr Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (via Presseportal.de)

Presseberichte:
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Harburg Aktuell

Rund 70 Wetter bedingte Einsätze in Neugraben-Fischbek

Gegen 16 Uhr des 18.06.2020 verdunkelte sich der Himmel im Hamburger Südwesten. Ein starkes Gewitter, welches sich kaum fortbewegte, sorgte im südlichen Teil des Hamburger Stadtteils Neugraben-Fischbek für kräftige Regenfälle. Rund 50 Liter Regen fielen pro Quadratmeter und Stunde. Kurz nach 17 Uhr gingen dann die ersten Notrufe in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg ein. Keller waren überflutet, die Kanalisation an anderen Orten überfüllt. Die Feuerwehr Hamburg rückte zu rund 70 Wetter bedingten Einsätzen aus.

Wir, die Freiwillige Feuerwehr Neugraben waren insgesamt 10 Mal gefordert. Mit beiden Löschfahrzeugen und insgesamt 13 Kameraden pumpten wir Keller leer und befreiten Regensiele von Laub und anderen Vegetationsrückständen, damit das Wasser ablaufen konnte. Gegen 21 Uhr rückten wir ein und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her. Danach gab es dann die „Einsatz-Wurst“ im kameradschaftlichen Beisammensein.

Somit ging ein Einsatz reicher Tag gegen 22 Uhr zu Ende, denn schon am Mittag waren wir, zusammen mit der Löschgruppe der Feuerwache Süderelbe gefordert. Eine Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Vorort brannte eine Plastikschale auf einem eingeschalteten Herd. Das Feuer war schnell gelöscht.